Ein Höhepunkt jagt beim Tabellenzweiten der Verbandsliga Nordost des SV Schwarzenbach derzeit den nächsten: Am Sonntag, den 22. März 2026, empfängt die Mannschaft um 15:00 Uhr den Spitzenreiter des FC Freisen zum Topspiel der Liga. Der Vorsprung der Gäste beträgt drei Punkte, während der SV Schwarzenbach punktgleich mit der FSG Ottweiler-Steinbach auf Rang zwei liegt.
Nur wenige Tage später steht bereits der nächste große Termin an, wenn am Mittwoch, den 25. März 2026, um 19:00 Uhr im Saarlandpokal-Viertelfinale der FSV Jägersburg in Schwarzenbach gastiert.
Im Ligagipfel richtet sich der Blick zudem auf das Aufeinandertreffen der treffsichersten Angreifer: Robin Sooß vom FC Freisen führt mit 28 Toren die Torjägerliste an, dahinter folgen Murat Adigüzel von der SV Schwarzenbach und Luca Schmitt vom Tabellenvierten des VfL Primstal mit jeweils 19 Treffern. Adigüzel hat in seiner Karriere bereits einiges erlebt. In der Saison 2013/2014 kam der inzwischen 34-Jährige für die SV Elversberg zweimal in der 3. Liga zum Einsatz. 2025 wechselte er vom aus der Saarlandliga abgestiegenen FC 08 Homburg II zur SV Schwarzenbach.
„Für mich gab es keine große Eingewöhnungszeit. Ich habe sehr viele meiner Mitspieler bereits gekannt. Das trifft auch auf Spielertrainer Arif Karaoglan zu“, sagt Adigüzel, der am Sonntag zugleich auf Wiedergutmachung nach der Niederlage im Hinspiel hofft, in der Saarbrücker Zeitung. Beim FC Freisen musste seine Mannschaft damals eine 3:7-Klatsche hinnehmen. Ob der Angreifer, dessen weitere sportliche Zukunft noch offen ist, im Rückspiel tatsächlich auflaufen kann, steht allerdings noch nicht fest. Wegen Wadenproblemen musste Adigüzel unter der Woche im Training kürzertreten, zeigt sich aber optimistisch, dass ihn die Physiotherapeuten rechtzeitig fit bekommen.
Klarheit herrscht dagegen bei Robin Sooß: Der Top-Stürmer des FC Freisen hat seinen Vertrag verlängert. Der 32-Jährige arbeitet als Lehrer an einer Berufsbildenden Schule in Kusel und lebt in Blaubach. Vor seinem Wechsel 2024 zum FC Freisen spielte er elfeinhalb Jahre in Baumholder und schaffte mit dem VfR den Weg von der Bezirks- bis in die Oberliga. „Dann wollte ich mal etwas anderes sehen und im Saarland spielen. Die Wahl fiel auf den FC Freisen, von dem ich zuvor bereits viele gute Dinge gehört hatte“, blickt Sooß zurück. Bereits in seiner ersten Saison im Saarland hatte er mit 19 Treffern entscheidenden Anteil am Aufstieg in die Verbandsliga. Nun ist sogar der direkte Durchmarsch in die Saarlandliga möglich. „Ich hätte nichts dagegen“, meint Sooß.